Geschichte der Ursulinenschule

Geschichte der Ursulinenschule

1927

Eröffnung einer einjährigen Frauenschule

 

1934

Nach dem Aufkommen neuer Unruhen in der Schule müssen die Schwestern die Grundschule aufgeben

 

13.10.1939

trifft die Verfügung der endgültigen Schließung der Schule zu Ostern 1940 ein

 

1940
Schließung des Lyzeums

 

1941

Ausweisung der Ursulinen durch die Gestapo und Beschlagnahme des Klosters

 

02.11.1945

Rückkehr der Schwestern und Wiederaufnahme des Unterrichts unter katastrophalen Umständen

 

1946

wieder volle Klassenzahlen – jetzt als Gymnasium für Mädchen

 

1947

Genehmigung der Untersekunda (10. Klasse)

 

1957
gegen den Widerstand der betroffenen Eltern das vorerst letzte Abitur; Schwester Angelika Kill wird Schulleiterin

 

1959/60
Bau und Einweihung der (jetzt alten) Turnhalle

 

1967/68
Einführung von betreuten Lernnachmittagen; Anstoß zur Planung einer Ganztagsschule

 

1969
Umwandlung der Mädchenschule in eine Koedukationsschule

 

1970
Umwandlung der Halbtagsschule in eine Ganztagsschule; Bau des Schulhauses St.Angela

 

1973
Baubeginn des Schulhauses St.Ursula; Anlage eines Sportplatzes; Errichtung einer staatlich-genehmigten sozialpädagogischen Fachschule in St. Wigbert

 

1974
Genehmigung einer Förderstufe und einer Sekundarstufe I mit Gymnasial-, Real- und Hauptschulzweig (Gesamtschule)

 

1976
staatliche Anerkennung der Fachschule für Sozialpädagogik

 

1978
Berufsfachschule für Kinderpflegerinnen und Kindergarten St.Wigbert wieder in der Trägerschaft des Konvents

 

20.06.1980
staatliche Anerkennung der christlichen Privatschule

 

1982
Einzug in St.Wigbert

 

1985
Auslaufen der Berufsfachschule

 

1988
275 Jahre Ursulinenschule Fritzlar

 

1989
Übernahme der Schulträgerschaft durch das Bistum Fulda; Staatliche Genehmigung und Beginn des Aufbaus einer Gymnasialen Oberstufe mit einer Stufe 11

 

1992
Erstes Abitur seit 1957: 21 Schülerinnen und Schüler unterziehen sich den Strapazen einer besonderen Abiturprüfung durch fremde  Prüfer in 8 Fächern. Die letzten Schwestern gehen in den Ruhestand. Herr Hebestreit wird Schulleiter. Die naturwissenschaftlichen Unterrichts- und Sammlungsräume werden umgebaut und sind – wie auch die Sammlungen nach einer umfangreichen Erweiterung – auf dem neusten Stand.

 

1993
Staatliche Anerkennung auch der Gymnasialen Oberstufe, Erstes Abitur unter den normalen Bedingungen der Verordnung über die Abiturprüfung

 

1995
Fertigstellung des Totalumbaus des historischen Mühlengebäudes zum Schulhaus

 

1996
Fertigstellung der neuen Drei-Felder-Sporthalle

 

2001
Herr Hebestreit wird verabschiedet. Frau Ramisch leitet die Schule kommissarisch.

 

2002
Am 1. Februar übernimmt Herr Dr. Weskamp die Leitung der Ursulinenschule. Die Ursulinenschule nimmt die Ausbildung von Studienreferendaren auf.

 

2003
Schwester Angelika Elisabeth Kill, Schulleiterin von 1961 bis 1992 und „Mutter des pädagogischen Konzeptes“, stirbt am 6. Juni.

 

2005
Herr Weimann wird als langjähriger Fachschulleiter verabschiedet. Die Fachschule für Sozialpädagogik wird aufgelöst.

 

2006
Herr Dr. Weskamp wird verabschiedet. Frau Ramisch leitet die Schule kommissarisch. Herausgabe des Buches: „Geschichte des Ursulinenklosters" von Andrea Froneck-Kramer.

 

2007
Am 17. August übernimmt Frau Ramisch die Leitung der Ursulinenschule. Im November wird Uwe Dietrichkeit stellvertretender Schulleiter.

 

2008

Im Februar 2008 wird Irmgard Schmandt zur Leiterin der Sekundarstufe I ernannt. Im Juni wird Günter Appel-Farrenkopf, unser Pädagogischer Leiter in den Ruhestand entlassen. Am 20.12.2008 stirbt Schwester Lioba Kaever.

 

2009
Am 6. Februar 2009 wird die Mediothek im neuen Schulgebäude St. Cordula eingeweiht.

Ab September 2009 nimmt die Ursulinenschule am EU-Programm COMENIUS (später ERASMUS) teil. Bei multinationalen Begegnungstreffen erwerben unsere Ursulinenschülerinnen & -schüler interkulturelle Kompetenzen.

 

2010
Am 7. September 2010 wird der neue naturwissenschaftliche Raum übergeben. Der Förderverein , der Verein der Ehemaligen und Freunde der Ursulinenschule e.V, wird neu ins Leben gerufen.

 

2011
Am 11. August 2011 wird der Anbau von St. Cordula eingeweiht.

Schwester Ancilla, ehemalige stellvertretende Schulleiterin, stirbt am 31. August 2011.

 

2013
Am 28.01.2013 wird das Jubiläumsjahr (300-jähriges Bestehen) der Ursulinenschule mit einem Festakt in der Sporthalle eröffnet.

Am 07.04.2013 verstirbt Fritzlars letzte Ursuline Sr. Maria Magdalena.

Am 4. Oktober 2013 fährt die Schulgemeinde ab Klasse 6 nach Rom.

 

2014
Am 24.07.2014 wird Uwe Dietrichkeit als stellvertretender Schulleiter und Studienleiter der Ursulinenschule verabschiedet.

Am 05.09.2014 wird Uwe Jüngst in sein Amt als stellvertretender Schulleiter und Studienleiter der Ursulinenschule eingeführt.

 

2016

Am 15.04.2016 erhält die Ursulinenschule im Rahmen eines Festaktes durch den hessischen Kultusminister Prof. Dr. Alexander Lorz das Gesamtzertifikat “Gesundheitsfördernde Schule”.

Im Juni 2016 gibt Ulrich Kerber die Leitung des Gymnasialzweiges ab.

Neue Leiterin des Gymnasialzweigs wird Birgit Anders.

Nachfolgend können Sie wichtige Stationen in der Geschichte der Ursulinenschule nachlesen

25.11.1535

Gründung des Ordens durch Angela Merici  in Brescia (Italien)

11.07.1711
Gründung des Ursulinenklosters in Fritzlar durch die Metzer Ursulinen

19.06.1712

Aufnahme des Unterrichts in einem gemieteten Haus (Kaiserpfalz) mit 3 französischen Pensionärinnen, die die Schwestern aus dem Heimatkloster in Metz mitbrachten

05.08.1713

Grundsteinlegung des zukünftigen Klosters

1718

Beginn der Elementarschule für die Mädchen Fritzlars

08.05.1719
Einzug der Schwestern und Pensionärinnen in das fertiggestellte Klostergebäude

1724
Bereits 16 Pensionärinnen, meist Töchter des umwohnenden Adels, aber darunter auch Namen über die Grenze Hessens hinaus, besuchen  das Kloster

1731

Bau eines Schulhauses für externe Schüler

1877

Ausweisung der Schwestern nach Arras und Bethune

1887

Rückkehr aus der Verbannung und Wiederaufnahme des Unterrichts

23.11.1888

Kooperationsrecht der Königlich Preußischen Staaten mit dem Siegel und der Unterschrift von König Friedrich von Preußen. Seitdem besitzt die Schule die „Staatliche Anerkennung“

15.06.1910

Staatliche Anerkennung als Lyzeum für Mädchen durch das Schulministerium in Berlin. Der erste Weltkrieg bringt in der Schulpolitik keine tiefgreifenden Störungen

Am 11.11.2016 wird der neue Campus vor dem Gebäude St. Katharina eingeweiht.

2017

Im Februar 2017 übernimmt Katrin Möbus das Amt der pädagogischen Leiterin.

Im September 2017 werden die verpflichtenden Module “Ökonomisches Handeln” sowie “Gesundheit & Soziales” im Jahrgang 9G zur Stärkung von Alltagskompetenzen eingeführt.

 

2018

Im September 2018 wird das neue Schulfach “sozialgenial” im Jahrgang 10 eingeführt. Hierbei engagieren sich in jedem Jahr 90 Schüler & Schülerinnen des Jahrgangs 10G ehrenamtlich in Projekten.

 

2019

Im September 2019 wird die “Lernwerkstatt”, ein der Ort des selbstgesteuerten Lernens, im Haus St. Katharina eröffnet.

Im Oktober 2019 feiern wir im Rahmen des Ursulafestes zwei Jubiläen: 30 Jahre Übernahme der Ursulinenschule durch das Bistum Fulda sowie 50 Jahre Koedukation an der Ursulinenschule.

 

2020

Im Februar 2020 erhält die Ursulinenschule in Berlin durch Justizministerin Christine Lambrecht die Auszeichnung “Verbraucherschule Gold” (Stärkung von Alltagskompetenzen)

 

2021

Im Februar 2021 gibt Irmgard Schmandt die Leitung des Gesamtschulzweiges ab.

Neue Leiterin des Gesamtschulzweigs wird Sabrina Staruschek.

Im März 2021 vergibt die Nationale Agentur des Pädagogisches Austauschdiensts (Bonn) die Erasmus-Akkreditierung im Bereich Schulbildung an die Ursulinenschule. Diese ist von 2021 bis 2027 gültig.

Im Mai 2021 erhält die Ursulinenschule in Berlin durch Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den “Förderpreis 2021” für ihre Konzeption des Schulfaches “sozialgenial”.

Im September 2021 wird das Schulfach “Glück - gelingendes Leben” im Jahrgang 6 und 9 eingeführt.

Erstmalig werden zur Weiterentwicklung digitaler Unterrichtsmethoden im gesamten Jahrgang 8 iPads an alle Schüler:innen ausgegeben.

 

2022

Am 28.01.2022 wird Jutta Ramisch als Schulleiterin der Ursulinenschule verabschiedet.

Uwe Jüngst wird neuer Schulleiter der Ursulinenschule.

Birgit Anders übernimmt das Amt der stellvertretenden Schulleiterin.

Neue Studienleiterin wird Kristin Merten.

Im August 2022 nehmen Vertreterinnen der Ursulinenschule auf Einladung des Bundespräsidenten am Bürgerfest im Schloss Bellevue (Berlin) teil – als Auszeichnung für die Konzeption von “sozialgenial”.

 

2023

Im Januar 2023 wird die Ursulinenschule aufgrund ihres besonderen Engagements im Bereich der digitalen Weiterbildung als „fobizz-Schule“ ausgezeichnet.

Im Februar 2023 erhält die Ursulinenschule zum zweiten Mal in Berlin die Auszeichnung „Verbraucherschule Gold“. Sie wird überreicht von Bundesumweltministerin Steffi Lemke.

Im Oktober 2023 startet die „Schüler:innen helfen Schüler:innen – Initiative“, die sogenannten „SuSIs“